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ERS COPD AUDIT - Abstract
Die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine Erkrankung mit einer steigenden Prävalenz weltweit und wird bis im Jahr 2020 die 3. häufigste Todesdursache sein. Somit stellt die COPD eine zunehmende Belastung, nicht nur individuell für den Patienten, sondern auch sozio-ökonomisch für die Gesellschaft dar. Das Wissen um die richtige Behandlung und deren Umgang sowie der Einsatz von zur Verfügung stehenden Therapien ist maßgeblich für den Verlauf dieser Erkrankung. Besonders die (wiederkehrenden) Hospitalisierungen bei Patienten mit COPD durch eine akute Verschlechterung (Exazerbation) stellt eine große wirtschaftliche Belastung dar und bedarf einer adäquaten, ökonomischen Therapie.Es gibt wenige Daten ob und in wieweit das Wissen um die korrekte Therapie in der COPD sowie deren Zugriff (delivery of care) international trotz einheitlicher Richtlinien (Guidelines) gehandhabt wird und welchen Einfluss ein eventueller Unterschied haben könnte. Daher ist das Ziel dieses Projektes das Wissen um korrekte Therapie, den Zugriff auf diese Therapie und den Umgang mit dieser Therapie in der COPD Exazerbation international zu vergleichen und die Folgen (Impact) auf den Verlauf und die Mortalität der COPD zu evaluieren.
Das „ERS COPD AUDIT“ ist eine wissenschaftliche, europäische Initiative, initiiert und unterstützt von der European Respiratory Society (ERS) und von einem internationalen Expertenteam (Michael Roberts; England), Sylvia Hartl; Österreich und Jose Luis Lopez-Campos; Spanien) organisiert. Die jeweiligen nationalen wissenschaftlichen Gesellschaften sind für die praktische Durchführung verantwortlich. Von insgesamt 20 Zentren aus 13 Ländern werden Informationen über Zentrum und COPD Patienten anonymisiert erhoben. Eingeschlossen werden alle Patienten welche in einem Zeitraum von 60 Tagen (Einschlussdatum 25.10.2010 für alle Zentren national und international) auf Basis einer COPD (Exazerbation) hospitalisiert werden (nach ICD Code). Erhoben werden im Detail personelle und technische Ausstattung der Zentren und deren Einsatz, sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie der COPD Exazerbation. Nach 90 Tagen (ab Krankenhauseinlieferung) erfolgt ein telefonisches Follow up, bei dem persönlich der Patient kontaktiert und re-evaluiert wird (Gesundheitsstatus, Re-Hospitalisation, Tod). Erhoben werden die Daten durch eine/n lokale/n StudienkoordinatorIn (wissenschaftliche MitarbeiterInnen und/oder AssistenzärztInnen der teilnehmenden Abteilungen), welche von den jeweiligen Studienadministratoren (Ärztliche LeiterIn der teilnehmenden Abteilungen) im Vorfeld ernannt und eine technische Einschulung in das Web Tool (durch das österreichische Steeringkomitee) hatten.
ÖGP Jahrestagung 2012

14. - 16. Juni 2012
Salzburg
Vorprogramm ÖGP 2012
ERS Annual Congress
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1. - 5. Sept. 2012, Wien