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Pressemitteilungen
11.08.2011 | Jahreskongress 2011 der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), 8. bis 10. September 2011, Messe Wien: Österreichs Lungenfachärzte laden in die „Begehbare Lunge“
Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), der unter dem Motto „Lernen – Forschen – Behandeln“ steht und vom 8. bis 10. September in der Messe Wien stattfindet, präsentieren Österreichs Lungenfachärzte als besonderes Highlight für die Bevölkerung ein begehbares Lungenmodell. Die Bevölkerung ist zum Gang durch die 2,50 Meter breite, 5,00 Meter lange und 2,60 Meter hohe Lunge eingeladen und kann realistisch erkennen, wie sich gesundes Lungengewebe durch verschiedene Erkrankungen des Bronchialsystems verändert und welche Konsequenzen sich daraus für das Befinden der Betroffenen ergeben.
„In sehr anschaulicher Weise werden Aufbau und Funktion der Lunge dargestellt“ erläutert ÖGP-Vizepräsidentin Dr. Sylvia Hartl, Oberärztin an der 1. Lungenabteilung am Otto Wagner Spital in Wien, was die BesucherInnen in der „Begehbaren Lunge“ (Breite 2,50m, Länge 5,00m, Höhe 2,60m) erwartet. „Man kann dreidimensional ganz realistisch sehen, wie eine gesunde Lunge aussieht, welche Veränderungen bestimmte Krankheitsbilder wie Lungenkrebs, COPD oder Asthma zur Folge haben und wie sich daraus die Befindensbeeinträchtigungen für die Betroffenen ergeben.“Bewusst machen, wie wichtig es ist, auf seine Lunge zu achten
Nach den ÖGP Initiativen „Lungenbus“ – Wie fit ist Ihre Lunge?“ (Juni bis Anfang September 2009), „Spirometriezelt – Schau auf Deine Lunge“ gemeinsam mit der ERS (Mitte September 2009) sowie im Jahr 2010 „COPD in Primary Care“, eine Fortbildungsreihe für AllgemeinmedizinerInnen, ist die Aktion „Begehbare Lunge“ im Rahmen des Jahreskongresses 2011“, ein weiterer Baustein im Bemühen der ÖGP, Lungenerkrankungen vorzubeugen. „Es wird“, so Hartl, „eindrucksvoll vor Augen geführt, wie die Lunge auf gesundheitsschädigendes Verhalten reagiert. Damit „soll nachhaltig bewusst gemacht werden, wie wichtig es ist, auf seine Lunge zu achten und Risikofaktoren zu vermeiden.“(Hartl)
Einladung an die Bevölkerung, das Innere der Lunge zu erforschen – VOR-AVISO
Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, die „Begehbare Lunge“ am Donnerstag, 8.9. (13:00 bis 18:00 Uhr), Freitag, 9.9. (8:30 bis 18:00 Uhr) und Samstag, 10.9. (8:30 bis 12:00 Uhr) in der Einhangshalle der Messe Wien, Messeplatz 1, 1021 Wien zu besuchen.
Die Präsentation der BEGEHBAREN LUNGE (Ablauf, Inhalte, Darstellungen u.a.m .)
findet beim Mediengespräch aus Anlass des ÖGP-Kongresses, Dienstag, 6.9., 10:00 Uhr, Wiener Medizinische Akademie, Alserstraße 4, 1090 Wien, 1. Hof Universitätscampus (Direktionsgebäude) statt.
„Lernen – Forschen – Behandeln“
lautet das Motto des diesjährigen Jahreskongresses der ÖGP. Damit, so Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. Otto Burghuber, Vorstand der 1. Lungenabteilung am Otto Wagner Spital, und Past President der ÖGP, wird verdeutlicht, dass es Ziel der ÖGP ist, exzellente Fortbildung und innovative Forschung auf dem Gebiete der modernen Pneumologie möglichst praxisrelevant und patientenbezogen anzubieten.
Unter diesem Gesichtspunkt sind viele wichtige Inhalte der Pneumologie Themen des Kongresses. „Nationale und internationale TOP-Experten referieren und diskutieren Themen, die in den letzten Jahren von besonderer Wertigkeit für unser Fach waren bzw. die wichtige und praxisrelevante Neuerungen erbrachten. Dabei geht es insbesondere um wichtige Lungenerkrankungen wie Pulmonalembolie, COPD, Asthma bronchiale, opportunistische Infektionen, Pleuraerkrankungen und interventionelle Bronchologie.“ (Burghuber)
Intensiver Dialog mit anderen Spezialdisziplinen
Erfolge der Therapieergebnisse und Überlebenswahrscheinlichkeit basieren heute auf Erkenntnissen von Begleit- und Folgeerkrankungen, daher sind Organüberschreitende Diagnostik und Therapie zentrale Themenschwerpunkte des Kongresses. Die Auswirkungen von Lungenkrankheiten und deren Therapien auf andere Organe und ebenso die Beeinflussung der Lunge durch andere Organerkrankungen erfordern den interdisziplinären Dialog mit Experten anderer Fachrichtungen.
Viele Themen wie u. a. moderne Rheumatherapien und ihre Nebenwirkungen – zystische Fibrose, Raucherentwöhnung, schlafassoziierte Atemstörungen, COPD und Komorbiditäten – zeigen, „dass sich Österreichs Lungenfachärzte im aktiven Dialog mit anderen Spezialdisziplinen befinden und ihr Fachwissen zum Vorteil von Patienten auch in anderen Teilgebieten der Medizin entfalten können.“ (Burghuber)
Abschließend weist Burghuber darauf hin, dass in den letzten Jahren erfolgreiche Formate wie DFP Module, was der Pneumologe über „ein Teilgebiet der Inneren Medizin“ wissen sollte, „Der Fall des Jahres“, „Update Pneumologie“ u.a.m auch beim diesjährigen Kongress berücksichtigt sind.
Vom Interesse am Jahreskongress der ÖGP zeugen nicht zuletzt mehr als 60 eingereichte Abstracts, darunter – erstmals – Originalarbeiten
ausländischer Kolleginnen und Kollegen.
Rückfragen:
OA Dr. Sylvia Hartl, Vizepräsidentin der ÖGP, Oberärztin der I. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital, Wien, Tel.: 01/910 60–41635,
mobil: +43-676-550 54 05, eMail sylvia.hartl@wienkav.at
Prim. Univ.-Prof. Dr. Otto Burghuber, Past-Präsident der ÖGP, Vorstand der 1. Lungenabteilung, Otto Wagner Spital, Wien, Tel.: Tel.: 01/910 60-41007,
mobil: +43-664-4034770, otto.burghuber@wienkav.at
Monika Bannert, +43-1-802 48 91, mobil: +43-664-21 00 618, eMail: m.bannert@pr-expert.at
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