Nachruf HR LdsSan.Rat Dr. Ermar Junker

HR Dr. Ermar Junker ist am 13.5.2018 im 94. Lebensjahr in Wien verstorben.

Er hat die pneumologische Landschaft in Österreich, u.a. durch seine Position als Leiter des Tuberkulosereferates der Stadt Wien, entscheidend mitgeprägt und war über viele Jahre führendes Mitglied der ÖGP.

 

 

  • Ab 1960 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Tuberkulosefürsorgeärzte, in Österreich damals das einzige medizinische Forum, das sich wissenschaftlich und sozialmedizinisch mit der Tuberkuloseproblematik befasste.
  • 1966-1967 Vorsitzender der Sektion Wien, Niederösterreich und Burgenland der ÖGLUT (Österreichische Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose)
  • ab 1981 Leiter des Arbeitskreises der Tuberkulose-Fürsorgeärzte der ÖGLUT
  • 1978-79 Präsident der ÖGLUT
  • Mitglied des Vereins Heilanstalt Alland

Auch die Aus- und Weiterbildung lag HR Junker stets am Herzen. So hatte er von 1960 bis 1978 den Vorsitz über die Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft der Tuberkulosefürsorgeärzte inne und leitete zahlreiche Fortbildungskurse in dieser Zeit. Sein Engagement gipfelte in der Präsidentschaft über die 15. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose im Jahr 1979 in Wien.

Aufgrund seiner Verdienste rund um die Gesellschaft wurde ihm 1999 die Ehrenmitgliedschaft der ÖGP verliehen.

Die Pneumologie und die ÖGP verlieren in HR Dr. Junker einen äußerst geschätzten Vertreter ihres Fachs.

Das Präsidium der ÖGP

 

ÖGP Patient Charity Care zur Verbesserung der Lebensqualität

ÖGP PATIENT CHARITY CARE ist ein Projekt, das von Frau Prim. Dr. Sylvia Hartl zur Verbesserung der Lebensqualität von Patient/innen mit Langzeitbeatmung ins Leben gerufen wurde und auf Initiative von Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) anlässlich des Jahreskongress 2018 wieder umgesetzt wird.

Der Preis soll zu Anschaffungen oder Dienstleistungen beitragen, die durch eine Kranken- oder Pensionsversicherung nicht gedeckt sind.

Dies betrifft zum Beispiel:

  • Computerbehelfe (z.B. Sprachsteuerungen) für tracheotomierte Patient/innen
  • Urlaub mit einer Pflegeperson, etc.
  • Pflegegerechte Umbauten im Wohnbereich

Die Höhe der Unterstützung beläuft sich auf EUR 8.000,-.

Wir freuen uns bereits über Ihre Vorschläge, die Patient/innen mit besonderem Pflegeanspruch zugutekommen.

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch unsere Fachjury und wird zur Preisverleihung im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung am Donnerstag, 18. Oktober 2018 in Linz öffentlich bekannt gegeben.

 

Einsendeschluss ist der 30. September 2018.

Die Bewerbungsunterlagen sollen neben Ihren persönlichen Daten eine kurze Beschreibung der Anschaffung/ Dienstleistung sowie eine Begründung des Unterstützungsantrags enthalten.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an:

Österreichische Gesellschaft für Pneumologie
c/o Mondial Congress & Events
Operngasse 20B, 1040 Wien
E-Mail: ogp@mondial-congress.com

Mit freundlicher Unterstützung von
Fisher-Paykel, Habel Medizintechnik, Linde Healthcare, Vivisol

Plenum der Universitätenkonferenz unterstützt Volksbegehren zum Nichtraucherschutz

Präsidentin Blimlinger hofft auf Umdenkprozess in der Regierung

Wien (OTS) – Das laufende Volksbegehren zum Nichtraucherschutz in Gaststätten wird auch von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) ausdrücklich befürwortet. Wie uniko-Präsidentin Eva Blimlinger erklärt, halten es die Rektorinnen und Rektoren der österreichischen Universitäten für sinnvoll, die 2015 beschlossene Novelle zum Nichtraucherschutzgesetz beizubehalten und damit das Rauchverbot in der Gastronomie ab Mai dieses Jahres vollständig umzusetzen. Eine neuerliche Kehrtwendung, wie sie von der Bundesregierung bereits in die Wege geleitet wurde, sei ein massiver Rückschritt in der Gesundheitspolitik und angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Gefahren des aktiven und passiven Nikotinkonsums eine unverantwortliche Vorgangsweise. „Die uniko hofft, dass mit einer ausreichend hohen Unterstützung des Volksbegehrens ein Umdenkprozess bei der Bundesregierung einsetzen wird“, fügt Präsidentin Blimlinger hinzu.

Quelle: APA-OTS

ÖGP unterstützt Volksbegehren für den Nichtraucherschutz

Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie unterstützt das DON’T SMOKE-Volksbegehren der Wiener Ärztekammer und der Österreichischen Krebshilfe und ruft die Bevölkerung auf, mit ihrer Unterschrift dafür einzutreten, dass die bereits bestehende gesetzliche Regelung zum Nichtraucherschutz beibehalten wird.

ÖGP-Präsident Schenk: „Aus Sicht der Lungenfachärzte liegt die Sache ganz klar: Rauchverbote haben enorm viele Benefits. Wir erleben jeden Tag das enorme Leid, das durch Rauchen ausgelöst wird, und bedauern zutiefst, dass die Regierung bisher alle Warnungen der Wissenschaft in den Wind geschlagen hat. Wir hoffen aber, dass mit dem Volksbegehren DON’T SMOKE ein Umdenken bei den Regierungsverantwortlichen bewirkt werden kann.“

Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Generalsekretär der ÖGP: „Daten aus Irland und Italien, wo es schon seit Jahren ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie gibt, zeigen eindeutig, dass es dadurch bei Aktiv- wie bei Passivrauchern zu einer raschen Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen bis hin zum Herzinfarkt kommt.

Prim. em. Univ.-Prof. Dr. Meinhard Kneussl, Past-Präsident der ÖGP: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo er anderen Schaden zufügt. Und wenn man an die verheerenden Folgen des Passivrauchens denkt, weiß man, dass Raucher anderen Schaden zufügen.“

Nähere Informationen zum Volksbegehren

direkter Link zur Eintragung (Webseite des BMI)

Das war das 5. Pneumo Aktuell

Am 27. Jänner 2018 kamen 140 Personen ins Austria Trend Hotel Savoyen in Wien, um sich in den wichtigsten Teilgebieten der Pneumologie weiterzubilden. Für Allgemeinmediziner/innen, Fachärzt/innen, Physiotherapeut/innen und Pflegepersonen aus der Lungenheilkunde wurde ein umfassender Überblick geboten: die acht Vortragenden vermittelten die neuesten Erkenntnisse der letzten Jahre – von COPD und Asthma über Infektiologie und Onkologie bis hin zu Rehabilitation. Besonders spannend waren die zahlreichen Fallbeispiele, bei denen die Anwesenden mittels DigiVoting u.a. über Therapievorschläge abstimmen konnten.
In der begleitenden Ausstellung informierten neun Pharmaunternehmen sowie das Rauchfrei-Telefon über ihre Produkte. Die Pausen wurden zu angeregtem Erfahrungsaustausch mit Kolleg/innen aus ganz Österreich genützt.

Das 5. Pneumo Aktuell wurde erstmals mit dem Gütesiegel ÖkoEvent der Stadt Wien ausgezeichnet. Die Organisatoren achteten in der Vorbereitung und Durchführung besonders auf Abfallvermeidung und Ressourcenschonung, zB indem Drucksorten auf CO2 neutralem Papier produziert und bei der Speisenauswahl auf regionale und saisonale Spezialitäten gesetzt wurde.

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Diese Veranstaltungsreihe der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) wird im Jänner 2019 mit dem 6. Pneumo Aktuell fortgesetzt.

E-learning „Immuntherapie in der Pulmologie“

Derzeit werden enorme Fortschritte in der Behandlung von Lungenkarzinomen mittels Immuntherapie erzielt. Die neuesten Erkenntnisse wurden von der ÖGP unter der Leitung von OA Dr. Maximilian Hochmair in einem virtuellen Fortbildungskurs zusammengefasst.

Lernziele (Auszug)

  • Aktuelle Studien zur Immuntherapie
  • Praktischer Einsatz der zugelassenen Substanzen
  • Therapieentscheidung mit Hilfe von Pathologie und Histologie
  • Bedeutung der PD-L1 Expression für das Ansprechen der Therapie
  • Patientenmanagement bei Nebenwirkungen

Die Fortbildung ist mit 2 DFP-Punkten approbiert.

zur Fortbildung (link)

ATS Travel Grants 2018

Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie vergibt zwei Reisestipendien für die Teilnahme an der American Thoracic Society (ATS) International Conference (18.-23.5.2018, San Diego) für junge klinische und forschend tätige Pneumolog/innen.

zur Ausschreibung (PDF)

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