Neuer Weiterbildungs-Lehrgang „Respiratory Nursing“

Die FH Oberösterreich hat eine Spezialisierung für pneumologische Fachpflege in Österreich ins Leben gerufen. Die AG Pneumologische Pflege der ÖGP hat das Curriculum für diese Spezialisierung erarbeitet und ist Kooperationspartner der FH Oberösterreich.

Die Ausbildung startet bereits im April und wird berufsbegleitend über 4 Semester angeboten. Dabei wird sowohl auf Pflegepersonen mit Berufserfahrung, aber ohne pflegewissenschaftliche Ausbildung eingegangen als auch auf Pflegepersonen mit pflegewissenschaftlichen Ausbildungen. Die Inhalte sind breit gefächert und führen zu einem vertieften Wissen in vielen Bereichen der pneumologischen Pflege. Die Inhalte richten sich nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand und werden sehr praxisorientiert vermittelt.

Organisation: blended learning (Präsenzveranstaltungen, präsenzfreie Studienzeit)
Dauer: 4 Semester, 430 Präsenzstunden (1 Mal im Monat ca. 4 Tage), 90 ECTS
Abschluss: Advanced Practice Nurse (APN)
Zielgruppe: diplomierte Pflegekräfte
Kosten: € 2.300 pro Semester

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der FH OÖ

Lehrplan (PDF)

Die Anmeldung ist ab sofort möglich: zur Webseite der FH OÖ
Anmeldeschluss: 28.02.2022

Management of patients with SARS-CoV-2 infections with focus on patients with chronic lung diseases

Updated Statement of the Austrian Society of Pneumology as of 10 Jan 2021

The Austrian Society of Pneumology (ASP) has launched a first statement for SARS-CoV-2 infection in May 2020, at a time when in Austria 285 people had died from this disease and vaccinations were not available.
There were multiple studies on new medications, modalities of ventilatory support, and other measures to prevent severe COVID-19 and death. Many drugs or other therapy methods have repeatedly been recommended in social media although they have failed in scientific studies. There are few publications that comprehensively addressed the special issues with SARS-CoV-2 infection in patients with chronic lung diseases. These were the reasons for this updated statement.
Pulmonologists care for many patients with an elevated risk of death in case of COVID-19 but also for patients that might be at an elevated risk of vaccination reactions or vaccination failure. In addition, lung function tests, bronchoscopy, respiratory physiotherapy and training therapy may pose both patients and health professionals at an increased risk of infection. The study groups of the ASP have provided statements concerning these risks and how to avoid risks for the patients.

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S1 Leitlinie Long COVID

Die Langversion der österreichischen S1 Leitlinie „Long COVID: Differenzialdiagnostik und Behandlungsstrategien“ ist nun publiziert.

zur Leitlinie (PDF)

Neue Pocket Card „Langzeit-Sauerstofftherapie bei Erwachsenen“

Die bereits mehrere Jahre alte Pocket Card wurde in den letzten Wochen nicht nur basierend auf den aktuellen Leitlinien inhaltlich aktualisiert, sondern komplett neu gestaltet. Zentrales Element ist ein Flowchart, das Ihnen den Weg von der Indikation über verschiedene Abklärungsoptionen bis zur Einstellung der LTOT erleichtern soll.

Die Karte ist kostenlos (bis 20 Stück) im ÖGP Gesellschaftssekretariat erhältlich oder hier downloadbar.

Wir danken dem AK Beatmung und Intensivmedizin sowie der AG Pneumologische Pflege für die inhaltliche Arbeit und den Sponsoren AirLiquide, Habel, Linde, Messer Medical und Vivisol für ihre Unterstützung bei den Druckkosten.

Gábor Kovács neuer Präsident der österreichischen Lungenspezialist*innen

Wechsel an der Spitze der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie

Im Rahmen der Generalversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) wurde der Kliniker und Forscher Assoz.-Prof. Dr. Gábor Kovács, 1. stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Pulmologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin der Medizinischen Universität Graz, zum neuen ÖGP-Präsidenten gewählt. Der langjährige ÖGP-Generalsekretär, Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde des Kepler Universitätsklinikums Linz und stellv. Dekan für Lehre der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, wurde zum Vizepräsidenten bestellt. Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Judith Löffler-Ragg von der Universitätsklinik für Innere Medizin II Innsbruck übernimmt Lamprechts Agenden und wird neue Generalsekretärin der ÖGP.

Assoz.-Prof. Dr. Gábor Kovács, der das Amt des Präsidenten der Fachgesellschaft der österreichischen Lungenfachärzte die nächsten zwei Jahre bekleiden wird, promovierte an der Semmelweis Universität in Budapest, begann dort seine Ausbildung zum Facharzt für Pneumologie und schloss diese an der Medizinischen Universität Graz ab. Kovács, Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen, hat umfangreiche internationale Erfahrung und bereits eine beeindruckende wissenschaftliche Karriere hinter sich. Er ist in der Forschung höchst aktiv (187 Publikationen) und Programmlinienleiter am Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung.

Forschung & Klinik – ein Herzensanliegen

Kovács war von Beginn seiner Karriere an in der klinischen Forschung tätig. „Klinische- und Grundlagenforschung sind von enormer Wichtigkeit. Aber ich wollte nie in einem wissenschaftlichen Elfenbeinturm sitzen. Mir war immer die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis wichtig, also das, was dann tatsächlich beim Patienten ankommt.“ Daher wird Kovács als ÖGP-Präsident einen der Schwerpunkte auf den Austausch und die Verbindung von Forschung und Praxis legen.

Jung & alt – Austausch forcieren

Kovács fühlt sich, wie er selbst sagt, mit seinen 44 Jahren noch sehr mit „den Jungen“, mit Studierenden und Jung-Medizinern, verbunden. „Ich möchte in meiner Präsidentschaft den Weg von Prof. Eber weitergehen und junge Kolleginnen und Kollegen für das Zukunftsfach Pneumologie begeistern. Denn Pneumologie ist in meinen Augen das spannendste, abwechslungsreichste Fach der Medizin überhaupt! Konventionell und invasiv, interdisziplinär und interprofessionell – es gibt in diesem Fach eine so große Bandbreite wie in keinem zweiten in der Medizin“, kommt Kovács ins Schwärmen. „Und jene, die sich bereits für das Fach entschieden haben oder schon ihre Facharztausbildung machen, werden wie bisher in vielerlei Hinsicht von der Fachgesellschaft unterstützt werden.“ Darüber hinaus ist es bereits beschlossene Sache, dass es eine neue Veranstaltungsreihe geben wird, die sich speziell an diese junge Zielgruppe wendet und dabei „Alt und Jung zusammenbringen soll.“ Kovács: „Im Zuge dieser Veranstaltungen sollen sich die jungen gezielt mit älteren, erfahreneren Kolleginnen und Kollegen austauschen und von deren Wissen und Erfahrung profitieren können. Denn die Expertise der erfahrenen Pneumologinnen und Pneumologen ist unschätzbar wichtig – egal ob sie in der Forschung oder im niedergelassenen Bereich tätig sind!“ Er selbst habe dies erleben dürfen und sei seinem Mentor, Univ.-Prof. Dr. Horst Olschewski von der medizinischen Universität Graz, bei dem er 2005 mit seiner Forschungsarbeit begonnen hat, zu größtem Dank verpflichtet.

Interdisziplinarität & Interprofessionalität – gemeinsam beste Ergebnisse erzielen

Austausch und Zusammenarbeit sind ihm wichtig, Kovács sieht sich als ausgewiesener Teamplayer: „Ich bin in der Klinik in Graz glücklich, weil wir dort ein wunderbares interdisziplinäres Team haben. Auch in meiner Forschungsgruppe am Ludwig Boltzmann Institut sind wir ein tolles Team! Ich möchte also auch hier den von der ÖGP eingeschlagenen Weg fortsetzen und Austausch und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen medizinischen Disziplinen und Professionen weiter forcieren. – Egal ob bei Fort- und Weiterbildung, bei der Jahrestagung oder beim Erarbeiten von Leitlinien und Statements mit anderen Fachgesellschaften. Gemeinsam kann man einfach die besten Ergebnisse erzielen“, ist Kovács sicher.

Teamwork auch im ÖGP-Präsidium

Und so sieht er auch die Arbeit im Präsidium der ÖGP als Teamwork. Kovács freut sich, den allseits sehr geschätzten, ÖGP-erfahrenen und wissenschaftlich ebenfalls höchst aktiven bisherigen Generalsekretär der ÖGP, Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, als Vizepräsident zur Seite zu haben. Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde des Kepler Universitätsklinikums Linz und stellv. Dekan für Lehre der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, bestimmte die letzten sechs Jahre als Generalsekretär die Geschicke der Gesellschaft mit und freut sich, die ÖGP nun als Vizepräsident unterstützen zu können.
Lamprechts Agenden wiederum werden ab sofort von der neuen ÖGP-Generalsekretärin Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Judith Löffler-Ragg übernommen. Die an der Universitätsklinik für Innere Medizin II in Innsbruck als leitende Oberärztin der Pneumologischen Ambulanz tätige Pneumologin ist ebenfalls in der Forschung sehr aktiv. Unter anderem leitet sie derzeit ein interdisziplinäres Projekt, das mehr über das Spektrum der Langzeitfolgen von COVID-19 in der Tiroler Bevölkerung untersucht.
Kovács abschließend: „Mein herzlicher Dank gilt Past Präsident Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber und dem gesamten ÖGP-Team! Ich freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit Vizepräsident Bernd Lamprecht und Generalsekretärin Judith Löffler-Ragg die nächsten zwei Jahre die Aktivitäten der Fachgesellschaft der Österreichischen Lungenfachärzte gestalten zu dürfen!“

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet. Sofern nicht anders vermerkt, gelten alle Bezeichnungen für sämtliche Geschlechter.

 

Rückfragen Presse

Urban & Schenk medical media consulting
Barbara Urban: +43 664/41 69 4 59, barbara.urban@medical-media-consulting.at
Mag. Harald Schenk: +43 664/160 75 99, harald.schenk@medical-media-consulting.at

Patientenleitlinie “Long-/Post-COVID-Syndrom“

Eine Leitlinie “Long-/Post-COVID-Syndrom“ für Betroffene, Angehörige, nahestehende und pflegende Personen, die sich auf eine ärztliche Leitlinie stützt („S1-Leitlinie Long-/Post-COVID“ der AWMF).

Erstellt von mehreren deutschen Fachgesellschaften

zur Leitlinie (PDF)

neue Videos: ÖGP Preise und Grants 2020+2021

Da die ÖGP Jahrestagungen 2020 und 2021 virtuell stattgefunden haben, konnten die Grants & Fellowships der ÖGP nicht wie üblich am Gesellschaftsabend überreicht werden.

Da uns die Förderung der jungen Kolleg*innen und ihre Würdigung jedoch ein großes Anliegen ist, haben wir zwei Videos erstellt, in denen alle ÖGP Preisträger*innen und ihre Arbeiten vorgestellt werden.

Freuen Sie sich auf persönliche Einblicke in die prämierten Arbeiten für den Michael Neumann Gedächtnispreis, wissenschaftliche Posterpreise, Fall des Jahres, Clinical Research Fellowship und Pflegewissenschaftspreise.

zum Video „ÖGP Grants 2020“

zum Video „ÖGP Grants 2021“

Österreichische S1 Leitlinie Long COVID – Kurzfassung

Viele Patient*innen benötigen lange Zeit für die Genesung nach COVID-19. Die Symptome reichen von einer geringfügigen Leistungsminderung bis zu höhergradigen Einschränkungen sowie persistierenden Krankheitsymptomen. Die Symptome können nach derzeitiger Kenntnis sowohl nach schweren als auch nach milden und moderaten Verläufen auftreten. Sie bestehen über einige Wochen bis viele Monate. Diese Leitlinie befasst sich mit Long COVID nach milden bis moderaten Verläufen (inkl. hospitalisierten Patient*innen), jedoch nicht mit Folgeschäden und Erkrankungen nach intensivmedizinischer Behandlung.

erstellt von der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin in Zusammenarbeit mit der ÖGP und anderen österreichischen Fachgesellschaften

erstmals veröffentlicht am 29. Juli 2021

Die jeweils aktuelle Fassung finden Sie auf der
Webseite der ÖGAM

Deutsche S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID

Bei der vorliegenden S1 Leitlinie handelt es sich um einen klinisch-praktischen Leitfaden, der bei Post-/Long-COVID spezifischen Symptomen eine klinische diagnostisch-therapeutische Orientierung auf dem Boden einer sehr häufig noch begrenzten Datenlage liefern soll. In dieser Leitlinie wird insbesondere dem klinischen Versorgungsweg Rechnung getragen. Zeitnahe Aktualisierungen sollen bei Zunahme der Evidenz durchgeführt werden.

Erstellt unter Mitwirkung von Dr. Ralf Harun Zwick (Leiter des ÖGP Arbeitskreises Pneumologische Rehabilitation)

zur Leitlinie (PDF)

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