Healthy Lungs For All – World Lung Day

Der World Lung Day (WLD) wurde 2018 von WHO und Forum of International Respiratory Societies ins Leben gerufen, um vermehrte Aufmerksamkeit auf Lungenerkrankungen als häufig unterschätzte Gefahr zu lenken und weltweit Aktionen für die Lungengesundheit zu koordinieren.

Was planen Sie diesen September? Möchten Sie jemandem helfen, mit dem Rauchen aufzuhören? Reduzieren Sie Ihre Autofahrten, um die Luftqualität zu verbessern? Unterschreiben Sie die Charter for Lung Health?

Nähere Informationen, Ideen und Werbematerial finden Sie auf der Webseite.

myCOPD-Challenge 2019

Die Awareness Kampagne ‚myCOPD-Challenge‘ will das Bewusstsein für COPD erhöhen und Betroffene zu einem aktiven Umgang mit der Krankheit anregen. Patient/innen sind daher österreichweit aufgerufen, sich anlässlich des Welt-COPD-Tages am 20.November einer persönlichen Herausforderung zu stellen. Gemeinsam mit der/dem betreuenden Ärztin/Arzt wird eine außergewöhnliche Leistung vollbracht, etwa die Besteigung eines Turmes.
Machen auch Sie mit!

-> Nähere Informationen auf der Webseite

43. Jahrestagung der ÖGP & 3. Jahrestagung der OGTC

ViennAir – frischer Wind im Zukunftsfach Pneumologie

In knapp über einem Monat, von 10. bis 12. Oktober 2019, findet die heurige 43. Jahrestagung der ÖGP und 3. Jahrestagung der OGTC in der Reed Messe Wien statt.
KongressteilnehmerInnen erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, das gleichermaßen interessant für Spitalsärzte und -ärztinnen, für die niedergelassene Kollegenschaft sowie für die Berufsgruppen der Pflege und der Atemphysiotherapie ist.
Das Programm ist dieses Jahr besonders interdisziplinär und interprofessionell ausgerichtet, da den Gesellschaften bewusst ist, dass eine gute Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Berufsgruppen im klinischen Alltag zum Wohl der PatientInnen immer wichtiger wird.

Wir begrüßen dieses Jahr wieder viele internationale Sprecher, zum Beispiel werden Joan B. Soriano (Madrid), Alvar Agusti (Barcelona) und Mona Bafadhel (Oxford) über aktuelle Trends in der Behandlung der COPD diskutieren und wir freuen uns, dass auch der Präsident der ERS, Prof. Thierry Troosters und ihr Past-Präsident, Prof. Tobias Welte bei der Tagung als Sprecher auftreten werden.
Darüber hinaus wird angestrebt, mit vielen interaktiven und Patientenfall-basierten Sitzungen, den klinischen Alltag auf den Kongress zu holen – unter anderem mit den Pearls der Pädiatrischen Pneumologie und der Bronchologie sowie dem App-Voting im Tumorboard. Angeregte Diskussionen werden im neuen Session-Format „Experten Talk“ erwartet, das Teilnehmern die Möglichkeit bietet, Fragen direkt an die Experten zu stellen.
Des Weiteren findet dieses Jahr am Freitag wieder die beliebte Pneumologie-Kompakt Reihe, speziell für AllgemeinmedizinerInnen, Ärzte und Ärztinnen in Ausbildung sowie Studierende statt. Letztere können wieder gratis teilnehmen und es freut uns, dass dies zum ersten Mal auch für Studierende der Fachhochschulen für Pflege und Physiotherapie gilt.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie auf der Tagungshomepage.

Fortbildungsnachweis 2019

Gemäß § 49 Abs. 1 ÄrzteG haben sich Ärztinnen und Ärzte laufend fortzubilden. Das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer (DFP) ist österreichweit einheitlich gestaltet und umschreibt den Umfang der Fortbildung für alle Ärztinnen und Ärzte.
Im 3-Jahresrhythmus muss ein Fortbildungsnachweis erbracht werden.

Der nächste Überprüfungsstichtag durch die Österreichische Ärztekammer ist der 1.9.2019.

Nähere Informationen finden Sie unter www.arztakademie.at

weitere Details (PDF)

ÖGP Patient Charity Care zur Verbesserung der Lebensqualität

ÖGP PATIENT CHARITY CARE ist ein Projekt, das von Prim. Ass.Prof. Dr. Sylvia Hartl zur Verbesserung der Lebensqualität von Patient/innen mit Langzeitbeatmung ins Leben gerufen wurde und auf Initiative von Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) seit 2018 wieder umgesetzt wird.

Der Preis soll zu Anschaffungen oder Dienstleistungen beitragen, die durch eine Kranken- oder Pensionsversicherung nicht gedeckt sind.

Dies betrifft zum Beispiel:

  • Computerbehelfe (z.B. Sprachsteuerungen) für tracheotomierte Patient/innen
  • Urlaub mit einer Pflegeperson, etc.
  • Pflegegerechte Umbauten im Wohnbereich

Die Höhe der Unterstützung beläuft sich auf EUR 5.000,-.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge, die Patient/innen mit besonderem Pflegeanspruch zugutekommen.

Die Bewerbungsunterlagen sollen neben Ihren persönlichen Daten eine Kurzfassung der Krankengeschichte des Begünstigten, eine Beschreibung der Anschaffung/ Dienstleistung sowie eine Begründung des Unterstützungsantrags enthalten.
Einsendeschluss ist der 30. September 2019.

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch unsere Fachjury. Die Preisverleihung findet am Gesellschaftsabend der ÖGP Jahrestagung am Freitag, 11. Oktober 2019 in Wien statt.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an:

Österreichische Gesellschaft für Pneumologie
c/o Mondial Congress & Events
Operngasse 20B, 1040 Wien
E-Mail: ogp@mondial-congress.com

Mit freundlicher Unterstützung von Linde Healthcare und Vivisol

Ausschreibung zum Download (PDF)

ViennAir – frischer Wind im Zukunftsfach Pneumologie

43. Jahrestagung der ÖGP & 3. Jahrestagung der OGTC

Die heurige 43. Jahrestagung der ÖGP findet von 10. bis 12. Oktober in Wien statt und es wird auch dieses Jahr wieder ein attraktives Programm geboten, das für alle Teilnehmer interessante Inhalte bietet – für die Spitalsärzte und -ärztinnen, die niedergelassene Kollegenschaft sowie für die Berufsgruppen der Pflege und der Atemphysiotherapie. Gerne können auch Sie sich mit einer Abstracteinreichung aktiv am Tagungsprogramm beteiligen. Abstracts werden noch bis 9. Juli angenommen und alle EinreicherInnen unter 35 Jahren, deren Beiträge akzeptiert werden, erhalten eine freie Kongressregistratur sowie die Chance auf einen ÖGP Poster-Preis.

Das Programm ist besonders interdisziplinär und interprofessionell ausgerichtet – eine gute Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Berufsgruppen wird immer wichtiger im klinischen Alltag zum Wohl unserer PatientInnen. Hands-on Kurse zu den Themen Thoraxdrainagen, Bodyplethysmographie, Thoraxsonographie, Antibiotic Stewardship, schwierige Intubation und Beatmungstechniken sind organisiert.

Unter den ReferentInnen und Vorsitzenden der diesjährigen Tagung sind viele nationale und internationale ExpertInnen, unter anderem der Präsident der ERS, Prof. Thierry Troosters und ihr Past-Präsident, Prof. Tobias Welte.

Der Kongress wird auch zum dritten Mal gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie organisiert und es werden mehrere gemeinsame Sitzungen durchgeführt: Vom Screening, dem interdisziplinären Tumorboard, der Oligometastasierung, dem mediastinalen Lymphknotenstaging beim Lungenkrebs, dem Pleuraempyem, der Lungentransplantation, der präoperativen Vorbereitung bis zur Navigationsbronchoskopie.

Am Freitag findet wieder die Pneumologie-Kompakt Reihe speziell für AllgemeinmedizinerInnen, Ärzte und Ärztinnen in Ausbildung sowie Studierende statt. Letztere können wie immer gratis teilnehmen – erstmals auch Studierende der Fachhochschulen für Pflege und Physiotherapie.

Alle Informationen zum Kongress finden Sie auf der Tagungshomepage.

Bis 20. August profitieren Sie übrigens noch von den reduzierten Frühbuchergebühren!
zur Anmeldung…

ERS factsheet on air pollution

Die European Respiratory Society hat vor kurzem ein Factsheet veröffentlicht, in dem einige Mythen und Missverständnisse zu Luftverschmutzung und ihren gesundheitlichen Auswirkungen behandelt werden.
Am ERS Congress 2019 findet zu diesem Thema auch eine eigene Session statt: “Is your patient dying from air pollution” (1.Okt., 14:45-16:45, Madrid).

zum Factsheet (PDF)

Nachbericht 4. Pneumo Pflegetag

10. Mai 2019
Salzburg

Zum 4. Mal veranstaltete die Arbeitsgruppe „Pneumologische Pflege“ der ÖGP den Pneumo-Pflegetag. Mehr als 140 Personen von Wien bis Vorarlberg kamen in die Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg – ein neuer Teilnehmerrekord seit Bestehen.

Das Programm umfasste in hervorragendem Ambiente ein breites Spektrum an Fragestellungen aus der pneumologischen Pflege:

Neben detaillierten Ausführungen zu Themen wie der Inhalationstherapie als Indikator des Selbstmanagements von COPD Patienten oder der Nicht Invasiven Beatmung wurde auch heuer wieder auf eine praktische Umsetzung der dargebotenen Theorie geachtet.

Die Thoraxdrainagen wurden aus drei Perspektiven beleuchtet: Indikationen aus Sicht der Pneumologie, Auswahl und Anlage aus Sicht der Thoraxchirurgie sowie richtiger Umgang und pflegerische Versorgung aus Sicht der pneumologischen Fachpflege. Hier wurde ein weiter Bogen gefasst von medizinischen Grundlagen bis zu praktischen Hinweisen, damit diese Therapieform erfolgversprechend eingesetzt werden kann. Gerade die interprofessionelle Darstellung ermöglichte eine umfassende Darstellung, worauf bei Thoraxdrainagen zu achten ist.

Ähnlich wurde die nasale Highflow – Therapie mittels Airvo präsentiert, wo ebenfalls neben medizinischen Grundlagen die pflegerische Versorgung im Mittelpunkt stand. Durch die interprofessionelle Präsentation konnte klar die Wichtigkeit der guten Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen bei der Indikation und Anwendung dieser Therapieform dargestellt werden.

Der 4. Pneumo-Pflegetag wurde zum ersten Mal in Kooperation mit der AHOP – der Arbeitsgemeinschaft hämatologischer und onkologischer Pflegepersonen in Österreich – durchgeführt. Dadurch wurden onkologische Themen wie orale Zytostatika und die Herausforderungen vor allem im Nebenwirkungsmanagement, aber auch Möglichkeiten der Etablierung einer guten Palliativkultur im stationären Alltag sehr gut dargestellt. Als weitere Berufsgruppe neben der ärztlichen und pflegerischen wurde auch seitens der Diätologie interessant und praxisnah präsentiert, welchen Einfluss die Ernährung bei schwerkranken Patienten hat und wie diese gefördert werden kann.

Die Einführung der Berufsgruppe der Pflegefachassistenz in Krankenanstalten wurde erörtert, weil dieses Thema häuserübergreifend einen Effekt auf die Aufteilung der anfallenden Tätigkeiten auf verschiedene Berufsgruppen hat. Dabei wurde ein Modell eines Krankenanstaltenverbunds vorgestellt, das einen strukturierten Projektplan und intensivste Erfahrungen bei der Implementierung vorweisen kann.

In der begleitenden Ausstellung gab es Gelegenheit, sich über Produkte einzelner Firmen im Themenfeld von Lungenerkrankungen zu informieren. Vor allem die in den Vorträgen erwähnten Therapieformen wurden nochmals praktisch reflektiert und sorgten dafür, dass die Pausen für weiteren Informationszuwachs und -austausch genützt werden konnten.

Abschließend nützten Teilnehmer/innen und Vortragende den gemütlichen Ausklang, um sich über ihren beruflichen Alltag auszutauschen, aber auch einige persönliche Worte zu wechseln.

Wir danken den Vortragenden und Sponsoren und laden Sie bereits jetzt zum 5. Pneumo Pflegetag ein. Das Datum und der Veranstaltungsort werden so bald wie möglich unter www.ogp.at/events bekannt gegeben.

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Das war das 6. Pneumo Aktuell

Zum 6. Mal jährte sich heuer die Abhaltung der Wintertagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). Was 2014 mit etwas über 100 Teilnehmern begann, lockte am 26. Jänner 2019 fast 160 Personen ins Austria Trend Hotel Savoyen in Wien. Beim 6. Pneumo Aktuell erhielten die anwesenden Pneumolog/innen, Internist/innen und Allgemeinmediziner/innen einen umfassenden Überblick über die neuesten Erkenntnisse der letzten Jahre. Auch Studierende und Physiotherapeut/innen nutzen zunehmend dieses Angebot, an einem Tag Kenntnisse aus den wichtigsten Teilgebieten der Pneumologie kompakt und praxisrelevant aufbereitet zu sammeln.
Die acht Vortragenden präsentierten Studien und neue Therapieoptionen u.a. zu COPD und Asthma, Infektiologie und Beatmung bis hin zur Onkologie. Auch dem Thema Rauchen, wo Österreich das Schlusslicht in Europa einnimmt, wurde Platz eingeräumt. Ein fächerübergreifender Blick auf die Lunge und ihre Erkrankungen wurde im Vortrag „Pneumo meets Rheumatologie“ geworfen. Besonders spannend waren jeweils die Fallbeispiele, zu denen die Anwesenden mittels DigiVoting ihre Meinung abgeben konnten.
Neu im Programm fand sich ein interaktiver Workshop, wo in Kleingruppen schwierige Patientenfälle diskutiert wurden, bei denen interdisziplinäre Fragestellungen im Vordergrund stehen.

Insgesamt wurde durch diese neuen Programmpunkte der zunehmenden Verankerung der Pneumologie als internistisches Sonderfach Rechnung getragen. Die Teilnehmerinnen waren begeistert von der Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen und sich mit KollegInnen fachspezifisch auszutauschen.

In der begleitenden Ausstellung informierten dreizehn Pharmaunternehmen sowie das Rauchfrei-Telefon und die App Medbee über ihre Produkte. Die Pausen wurden zu angeregtem Erfahrungsaustausch mit Kolleg/innen aus ganz Österreich genützt.

Die Veranstaltung wurde erneut mit dem Gütesiegel ÖkoEvent der Stadt Wien ausgezeichnet. Die Organisatoren achteten in der Vorbereitung und Durchführung besonders auf Abfallvermeidung und Ressourcenschonung, zB indem Drucksorten auf CO2 neutralem Papier produziert und bei der Speisenauswahl auf regionale und saisonale Spezialitäten gesetzt wurde.

Diese Veranstaltungsreihe der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) wird am 25. Jänner 2020 mit dem 7. Pneumo Aktuell fortgesetzt. Dort erwartet uns neben Fachvorträgen die Fortsetzung der Reihe „Pneumo meets…“ mit einem weitere internistischen Fach, sowie wieder Falldiskussionen in Kleingruppen.

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Organisation & Kontakt:

Mag. Irene Czurda

Österreichische Gesellschaft für Pneumologie

c/o Mondial Congress & Events
Mondial GmbH & Co. KG
Operngasse 20b, 1040 Wien
Tel. +43 1 58804-116

E-Mail: czurda@mondial-congress.com

Schließung des LKH Natters droht

Der Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) 2025 hat es in sich. Medial sehr gut vorbereitet wurden die Ergebnisse des vom Land beauftragten Planungspartners EPIG präsentiert. Durch die Schließung des Standortes Natters sollen 5 Millionen Euro eingespart werden, die dadurch entstehenden Kosten werden erst berechnet. Die Informationen über die geplanten strukturellen Veränderungen wurden der Verwaltung, den Primarii, dem Betriebsrat bzw. den Mitarbeiter/innen per E-mail innerhalb eines Vormittages vom Land mitgeteilt. Patienten/innen, Studierende und Angestellte erfuhren es aus der Zeitung, insbesondere durch den in der Tiroler Tageszeitung veröffentlichten Artikel mit der Schlagzeile ‚Spitalsreform in Tirol: Das Krankenhaus Natters wird zugesperrt‘, der zu einer extremen Verunsicherung und dadurch zu einem unwiederbringlichen Schaden geführt hat. Überraschend ist dies insofern, als vor kurzem die Standorte Hochzirl und Natters zusammengelegt und die Primariate der Anästhesie und Pneumologie erst letztes Jahr nachbesetzt wurden. Nun soll trotz einer aktuellen Auslastung von 85% die Schließung des Standortes der größten pneumologischen Abteilung Westösterreichs diskutiert und Hochzirl als solitärer Standort weitergeführt werden. Die Nachnutzung der Infrastruktur ist ungewiss. Wie durch diese Maßnahme der Planungsgrundsatz des Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025 ‚allen Tirolerinnen und Tirolern auch zukünftig die beste medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen‘ erfüllt sein soll, ist zum aktuellen Zeitpunkt die pneumologische Versorgung betreffend nicht nachvollziehbar.
Die Pläne sehen vor, die pneumologische Abteilung – von aktuell 104 dann auf 70 Betten reduziert – an den Innsbrucker Standort zu verlegen, die internistische Abteilung soll nach Hall umgesiedelt werden. Für die Machbarkeitsstudie wurden dem Krankenhausträger an Stelle der ursprünglichen anberaumten zwei Wochen, vier Wochen zugestanden. Der Bericht und die auf den verwendeten Zahlen basierenden Berechnungen sollen erst in den letzten Tagen zur Verfügung gestellt worden sein.

Die Konsequenzen für die Pneumologie in Österreich sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar, es ist definitiv wie in der Zeitung beschrieben ein ‚Paukenschlag‘ bzw. ein ‚Rumpler‘. Durch die Schließung des Krankenhauses ist es äußerst fraglich, ob die Versorgung der pneumologischen Patient/innen und die Ausbildung zum Facharzt/Fachärztin auf dem bisherigen Niveau gewährleistet ist, nachdem diese sich Jahrzehnte bewährende, sehr gut funktionierende Einheit, die aus Anästhesie, Innere Medizin, Pneumologie und Therapie besteht, zerrissen werden soll. Kritik, insbesondere die Informationspolitik betreffend, hat es schon von Seiten der TGKK, der AK und der Opposition gegeben. Nun soll die Schließung des Krankenhauses vorzeitig mittels dringlicher Anfrage im Landtag behandelt werden. Auch äußerte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg in einem Interview, dass „wenn diese Lösung nicht von allen getragen werde, die Umsetzung dieses Plans diskutiert werden solle“.

In diesem Sinne wurden eine Unterschriftenaktion und eine online Petition gegen die Schließung des Krankenhauses ins Leben gerufen. Eine Entscheidung über die Inhalte des RSG 2025 und die etwaige Schließung des Krankenhauses Natters bis 2025 wird bis Juni/Juli 2019 gefällt.
Bis dahin ist jegliche Unterstützung zum Erhalt des Standortes und des damit verbundenen Erhalts einer hochqualifizierten Pneumologie willkommen!

zur Petition

Unterschriftenliste zum Download (PDF)

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