Das war das 5. Pneumo Aktuell

Am 27. Jänner 2018 kamen 140 Personen ins Austria Trend Hotel Savoyen in Wien, um sich in den wichtigsten Teilgebieten der Pneumologie weiterzubilden. Für Allgemeinmediziner/innen, Fachärzt/innen, Physiotherapeut/innen und Pflegepersonen aus der Lungenheilkunde wurde ein umfassender Überblick geboten: die acht Vortragenden vermittelten die neuesten Erkenntnisse der letzten Jahre – von COPD und Asthma über Infektiologie und Onkologie bis hin zu Rehabilitation. Besonders spannend waren die zahlreichen Fallbeispiele, bei denen die Anwesenden mittels DigiVoting u.a. über Therapievorschläge abstimmen konnten.
In der begleitenden Ausstellung informierten neun Pharmaunternehmen sowie das Rauchfrei-Telefon über ihre Produkte. Die Pausen wurden zu angeregtem Erfahrungsaustausch mit Kolleg/innen aus ganz Österreich genützt.

Das 5. Pneumo Aktuell wurde erstmals mit dem Gütesiegel ÖkoEvent der Stadt Wien ausgezeichnet. Die Organisatoren achteten in der Vorbereitung und Durchführung besonders auf Abfallvermeidung und Ressourcenschonung, zB indem Drucksorten auf CO2 neutralem Papier produziert und bei der Speisenauswahl auf regionale und saisonale Spezialitäten gesetzt wurde.

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Diese Veranstaltungsreihe der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) wird im Jänner 2019 mit dem 6. Pneumo Aktuell fortgesetzt.

E-learning „Immuntherapie in der Pulmologie“

Derzeit werden enorme Fortschritte in der Behandlung von Lungenkarzinomen mittels Immuntherapie erzielt. Die neuesten Erkenntnisse wurden von der ÖGP unter der Leitung von OA Dr. Maximilian Hochmair in einem virtuellen Fortbildungskurs zusammengefasst.

Lernziele (Auszug)

  • Aktuelle Studien zur Immuntherapie
  • Praktischer Einsatz der zugelassenen Substanzen
  • Therapieentscheidung mit Hilfe von Pathologie und Histologie
  • Bedeutung der PD-L1 Expression für das Ansprechen der Therapie
  • Patientenmanagement bei Nebenwirkungen

Die Fortbildung ist mit 2 DFP-Punkten approbiert.

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Österreichische Lungenfachärzte entsetzt: Kippen des Rauchverbots ein schwerer Fehler mit weitreichenden Konsequenzen!

Der Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) zeigt sich ob des „Aus“ für das Rauchverbot in der Gastronomie entsetzt. Das Kippen der bereits 2015 beschlossenen Novelle wird nachweislich Menschenleben und viel Geld kosten.

Drei Punkte werden von den Experten besonders hervorgehoben: Der fehlende Arbeitnehmerschutz*, die Vernachlässigung der Gefahren des Passivrauchens und der bewusste Verzicht auf eine rasche Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen bei Aktiv- wie Passivrauchern, die durch ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie gegeben wären.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP): „Dass alle Warnungen der Wissenschaft in den Wind geschlagen wurden, ist, vor allem aus Sicht der Menschen, die in der Gastronomie arbeiten, zutiefst zu bedauern. Die Arbeitnehmerinnen und -nehmer in der Gastronomie sind weiterhin schutzlos dem Passivrauch ausgesetzt. Und Passivrauchbelastung allein kann nachweislich zu Lungenkrebs und COPD führen. Tagtäglich erleben wir als Ärzte Patienten mit schweren tabakbedingten Lungenkrankheiten. Sie leiden schwer an den Folgen des Tabakkonsums und bereuen ihr früheres Rauchen zutiefst.

Wir wissen heute ganz eindeutig: Rauchverbote führen zu einem Rückgang des Rauchens sowohl in der Gesamtbevölkerung als auch im kritischen Jugendalter. Durch Rauchverbote beginnen weniger Menschen zu rauchen und mehr Menschen geben ihre Sucht auf. Dadurch entstehen weniger Lungenkrebs- und COPD-Neuerkrankungen sowie Herz-Kreislauferkrankungen. Insbesondere auf Kinder hat diese Maßnahme günstige Auswirkungen: So kommt es beispielsweise zu weniger Krankenhausaufnahmen wegen kindlichem Asthma. Rauchverbote bewirken aber auch einen besseren Schutz des ungeborenen Kindes vor den negativen Auswirkungen des Aktiv- & Passivrauchens der Mutter. All dies hat man nun leichtfertig aufgegeben.“

„Und man verzichtet ganz bewusst auf die sogenannten ‚Quick-wins‘“, so ÖGP-Generalsekretär Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht: „Denn Daten aus Irland und Italien zeigen eindeutig, dass es durch ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie bei Aktiv- wie bei Passivrauchern zu einer raschen Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen bis hin zum Herzinfarkt kommt.“

Abgesehen vom menschlichen Leid überwiegt auch ökonomisch der Benefit des Rauchverbots bei weitem eine mögliche Reduktion der Einnahmen durch die entfallene Tabaksteuer: weniger Krankenstandstage, weniger Invalidität, längere Berufszeiten, weniger Kosten für das Gesundheitssystem.

Peter Schenk: „Die Fakten liegen doch klar auf dem Tisch: Rauchen gefährdet die Gesundheit der Menschen in vielerlei Hinsicht: Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) wird zu ca. 90% durch Rauchen bedingt, ebenso Lungenkrebs. Bei einem Drittel aller Krebserkrankungen ist das Rauchen kausal mitverantwortlich. Mehr als 10.000 Menschen sterben jedes Jahr in Österreich als Folge des Rauchens. Raucher erleiden signifikant häufiger einen Herzinfarkt, Schlaganfall und Verschluss der Beinarterien. Auch Passivrauchen, dem vor allem die Mitarbeiter in der Gastronomie ausgesetzt sind, erhöht das Risiko, an COPD oder Lungenkrebs zu erkranken. Und Menschen, die in der Gastronomie arbeiten und selbst rauchen, sind durch das Passivrauchen einer zusätzlichen Exposition ausgesetzt!“

Auch das von den Gastronomen oft angeführte Argument, dass ein Rauchverbot den Lokalbesitzern wirtschaftlich schadet, ist laut Experten nicht schlagkräftig. Bernd Lamprecht: „In den Ländern, in den denen ein Rauchverbot bereits eingeführt wurde, wie z.B. Italien und Irland, kam es zu keinen wirtschaftlichen Einbußen. Auch im benachbarten Bayern, das sich 2010 in einem Volksentscheid mehrheitlich für ein ausnahmsloses Rauchverbot in der Gastronomie ausgesprochen hat, war man selbst beim Oktoberfest in München und diversen Brauchtumsveranstaltungen überrascht, wie bereitwillig das Rauchverbot in den Festzelten eingehalten wurde. Der befürchtete Besucherschwund ist ausgeblieben.“

Und Lamprecht weiter: „Die Sorge, dass die kleinen Gastronomiebetriebe unter dem ausnahmslosen Rauchverbot leiden würden, hat sich ebenfalls nicht bewahrheitet. Weder in Bayern noch in Nordrhein-Westfalen, in dem 2013 ebenfalls ein umfassendes Rauchverbot in Gastronomiebetrieben eingeführt wurde, hat das Verbot die wirtschaftliche Lage der Gastronomen beeinträchtigt.“

Auch wenn ein generelles Rauchverbot bis 18 Jahre sehr zu begrüßen sei, und auch die – von der ÖGP schon lange gestellte – Forderung nach einem Rauchverbot im Auto, wenn Minderjährige mitfahren, umgesetzt wird, und wenn sich Kinder und Jugendliche in Zukunft nicht mehr im Raucherbereich von Lokalen aufhalten dürfen, sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Gastronomie in den Raucherbereichen nach wie vor ungeschützt dem Passivrauch ausgesetzt.

Mit dem Kippen des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie verzichte man ganz bewusst auf die erwartbaren vielfältigen, positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in Österreich, so die Experten unisono. Das Kippen des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie ist aus Sicht der Lungenfachärzte ein schwerer Fehler mit weitreichenden Konsequenzen.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet. Sofern nicht anders vermerkt, gelten alle Bezeichnungen sowohl für Frauen als auch für Männer.

 

Kontakt

Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk, MSc, MBA
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie
Vorstand der Abteilung für Pulmologie, Landesklinikum Hochegg
Hocheggerstraße 88
2840 Hochegg
Tel.: +43-(0)2644-6300-21210
E-Mail: peter.schenk@hochegg.lknoe.at

Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht
Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie
Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde
Kepler Universitätsklinikum
Med Campus III.
Krankenhausstraße 9
4021 Linz / Austria
Tel.: +43 (0)5 7680 83 – 0

 

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Urban & Schenk medical media consulting
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5. Pneumo Aktuell

Die jährliche Wintertagung der ÖGP ist bereits zur fixen Institution im pneumologischen Fortbildungskalender geworden. Bereits zum 5. Mal vermittelt sie heuer neueste Erkenntnisse aus einem breiten Spektrum pneumologischer Themen.

Datum: Samstag, 27. Jänner 2018, 9.00-17.00 Uhr
Ort: Austria Trend Hotel Savoyen, Rennweg 16, 1030 Wien

An diesem Tag erhalten Sie in hochkarätigen Vorträgen neue Informationen zu den wesentlichen Teilbereichen der Pneumologie:

  • Interstitielle Lungenerkrankungen
  • Thoraxradiologie
  • Infektiologie
  • Pulmonale Zirkulation
  • Interventionen
  • Onkologie
  • Asthma/ COPD
  • Sport/ Rehabilitation

Zielgruppe: Pneumolog/innen, Internist/innen und AllgemeinmedizinerInnen – ob Fachärzt/innen oder in Ausbildung – sowie Studierende
DFP-Punkte: 8
Wissenschaftliche Leitung: Priv.-Doz. Dr. Gabor Kovacs

Teilnahmegebühren:
EUR 60,- (ÖGP-Mitglied)
EUR 80,- (Nichtmitglied)
EUR 20,- (Studierende)

Wir freuen uns auf Ihre Online-Anmeldung!

Nachlese 41. ÖGP Jahrestagung

Die 41. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie fand von 5. bis 7. Oktober 2017 in Innsbruck statt.

Die Hauptstadt der Alpen gilt unter anderem als Hochburg für Winter- und BergsportlerInnen und hat das Thema des Kongresses nicht unwesentlich beeinflusst. „Lunge unterwegs“ lautete das Motto, das sich mit der Lunge im Kontext von Reise, Sport, Rehabilitation und Extremsituationen beschäftigte.

Der Kongress wurde von knapp 850 Teilnehmer/innen aus Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz besucht. Neben der großen Anzahl an österreichischen Vortragenden waren auch 35 Referent/innen aus dem Ausland anwesend, darunter auch Koryphäen wir Prof. Homayoun Kazemi von der Harvard Medical School in Boston oder Dr. Jay Ryu von der Mayo Clinic in Rochester.

Die beeindruckende Eröffnungsrede wurde dieses Jahr von dem Extrembergsteiger Peter Habeler gehalten, der 1978 weltberühmt wurde, als er gemeinsam mit dem Südtiroler Reinhold Messner den Mount Everest erstmals ohne Sauerstoff bestieg.

Eine der bestbesuchten Sitzungen war auch heuer wieder der „Fall des Jahres“, in der aus fast allen pneumologischen und thoraxchirurgischen Abteilungen Österreichs spannende Fälle von jungen Ärztinnen und Ärzten vorgestellt wurden und per Digi-Voting die besten Präsentationen ermittelt wurden.

Erfreulich war die hohe Beteiligung von Studierenden – vor allem an den Hands-on Kursen am Donnerstagvormittag und an der Fortbildungsreihe „Pneumologie Kompakt“.

Fotos zur Jahrestagung finden Sie auf der Kongresswebsite.

Neugierig geworden? Lesen Sie weiter in unserem Blogeintrag

Die nächste Jahrestagung findet von Do., 18. bis Sa., 20. Oktober 2018 im Design Center Linz statt, Informationen dazu folgen auf der Internetseite www.ogp-kongress.at .

Peter Schenk neuer Präsident der Lungenfachärzte

Anlässlich der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) in Innsbruck wurde ein neues Präsidium gewählt: Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk, MSc, MBA, Leiter der Abteilung für Pulmologie am Landesklinikum Hochegg, ist der neue Präsident. Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber, Leiter der klinischen Abteilung für Pädiatrische Pulmologie und Allergologie, LKH – Universitätsklinikum Graz, wurde zum Vizepräsident gewählt. Prim. Priv.-Doz. Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde des Kepler Universitätsklinikums Linz, ist nach wie vor Generalsekretär der Gesellschaft der österreichischen Lungenspezialisten.

Univ.-Prof. Dr. Schenk, der das Amt die nächsten zwei Jahre bekleiden wird, absolvierte nach seinem Medizinstudium an der Universität Wien die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin, anschließend die Ausbildung zum Facharzt für Lungenkrankheiten, Innere Medizin und internistische Intensivmedizin. Schenk arbeitet auch wissenschaftlich, wovon zahlreiche Publikationen zeugen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf den Gebieten COPD, pulmonale Infektionen, Beatmung und Intensivmedizin sowie Lungenhochdruck.

Schenk erhielt zwölf wissenschaftliche Preise, darunter den Forschungsförderpreis der Erste Bank AG sowie den Theodor-Billroth-Preis der Ärztekammer für Wien. Seit 2008 leitet Schenk die Abteilung für Pulmologie in Hochegg; an der Medizinischen Universität Wien lehrt er seit 1996.

In seiner Arbeit sei ihm vor allem das Gespräch mit den Patienten und eine hohe Versorgungsqualität wichtig, betont Schenk: „Das ärztliche Gespräch wird in den letzten Jahren durch den Kostendruck in der Medizin leider vernachlässigt. Die Interaktion zwischen Patient und Arzt ist jedoch eine der wichtigsten Bestandteile der Behandlung. Ich versuche mir daher Zeit zu nehmen, um die aktuelle Situation bestmöglich zu erörtern und die Krankheiten und möglichen Therapien dem Patienten verständlich zu erklären.“

Schwerpunkte in der Arbeit der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie sieht Schenk in der Umsetzung folgender Strategien und Maßnahmen:

  • Fortsetzung des erfolgreichen Weges und der hohen Qualität bei der ÖGP-Jahreskongressplanung und -organisation – insbesondere Einladung u. Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Experten (Deutschland, Schweiz, angloamerikanischer Raum)
  • Optimierung der Ausbildungsqualität im Kontext der vollzogenen Ausbildungsreform 2015
  • Engagement für junge Kollegen, beginnend bereits bei Studenten: Fortbildungen (Jahreskongress mit Pneumo kompakt etc., Pneumo-Aktuell) sowie Karrieremessen, bei denen unsere Ärzte in ihrer Freizeit aktiv für unser Sonderfach werben, mit Bronchoskopien und Lungenfunktion etc.
  • Intensive Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen & Kolleginnen
  • Erstellung eines Masterplans für die zukünftige Entwicklung zu relevanten Themen der Pneumologie
  • Förderung der Aktivitäten der Arbeitsgruppen Pneumologische Pflege (wie der sehr erfolgreiche Pneumologie-Pflegetag) sowie der Kardiorespiratorischen Physiotherapie
  • Förderung der wissenschaftlichen Arbeit durch günstige Rahmenbedingungen für Jungärzte, durch Stipendien sowie Forschungs-Grants
  • Unterstützung beim Wiederaufbau der Pulmologischen Abteilung an der Medizinischen Universität Wien, insbesondere Unterstützung des neuen Ordinarius Univ.-Prof. Dr. Marco Idzko
  • Öffentlich wirksame Informationen der Gesellschaft über relevante Themen der Pneumologie für die Allgemeinheit wie Nichtraucherschutz, nationale Tabakkontrolle etc. mit Presseaussendungen, Pressekonferenzen
  • Förderung von Präventiv-Programmen in der Pneumologie (wie Impfungen, Nikotin-Entwöhnung, Frühdiagnosen …)

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Mag.a Sonja Saurugger, Kleine Zeitung, mit dem Journalistenpreis der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) ausgezeichnet

ÖGP-Kongress 2017: Herausragende Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit gewürdigt

Alle zwei Jahre zeichnet die österreichische Gesellschaft für Pneumologie Journalistinnen und Journalisten für ihre herausragende Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit mit dem ÖGP-Journalistenpreis aus. Heuer wurde der mit 3.000.- dotierte Preis bereits zum 6. Mal vergeben.

„Medien sind ein enorm wichtiger Partner* für uns Ärzte, da sie unsere Botschaften an eine breite Öffentlichkeit kommunizieren und dabei helfen, aufzuklären und zu informieren“, so Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Generalsekretär der ÖGP. Eingeladen, sich zu bewerben, waren Journalisten, die in den Bereichen Print-, Onlinemedien, Hörfunk, TV und Film tätig sind; die eingereichten Beiträge mussten in der Zeit vom 1. September 2015 bis 30. August 2017 veröffentlicht worden sein.

Ausgezeichnet wurde Mag.a Sonja Saurugger, die seit 2008 bei der „Kleine Zeitung“ arbeitet und dort verantwortliche Redakteurin für die wöchentliche Print-Beilage „Gesundheit, Wissenschaft“ sowie das Gesundheits-Online-Portal ist. „Mit ihren eingereichten Artikeln hat sie die Vorgaben der Ausschreibung – nämlich eine ‚herausragende Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung von Lebensstil und Risikofaktoren für Lungenerkrankungen‘ perfekt erfüllt“, so Lamprecht bei der Preisübergabe, die im Rahmen der 41. Jahrestagung der ÖGP (5. – 7. 10. 2017) in der Hofburg in Innsbruck stattfand.

Die Beteiligung war heuer besonders rege: Es gab 17 Einreichungen, wobei die meisten Journalisten bzw. Redaktionen sich gleich mit mehreren Beiträge bewarben. Die Beiträge kamen aus nahezu allen Mediensparten: Der Bogen spannte sich vom Printbereich, aus dem Bewerbungen sowohl von Publikums- als auch von Fachmedien kamen, über Onlinemedien bis hin zum vom Fernsehen, aber auch ein animierter Film, der im Unterricht eingesetzt wird, sowie Patiententraining-Videos wurden eingereicht. Lamprecht: „Alle eingereichten Beiträge zeugten von großer Qualität und hohem Anspruch der Journalistinnen und Journalisten. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen – wir haben alle eingesandten Beiträge gründlich geprüft und uns letztendlich für Bewerbung von Frau Saurugger entschieden.“

Mit ihren hervorragend recherchierten, geschriebenen und gestalteten Überblicksartikeln zu den wichtigen Themenkreisen Asthma, COPD, Lungenkrebs, Allergien und Rauchverbot und auch aufgrund der wiederholten Befassung mit Lungenthemen habe Sonja Saurugger einen wertvollen Beitrag zum Thema Lungengesundheit in Österreich geleistet und die Jury überzeugt. Besonders hervorgestochen sei auch, dass ihre Artikel allesamt ausgesprochen praxisorientiert, verständlich und informativ sind und dabei ohne „erhobenem Zeigefinger“ auf die Gefahren des Tabakkonsums aufmerksam machen. „In Ihren Artikeln vermitteln Sie die Wichtigkeit der Eigenverantwortung beim Thema Lungengesundheit und geben viele Motivationshilfen im Hinblick auf die Bedeutung und Wichtigkeit eines Rauchstopps“, so der ÖGP-Generalsekretär.

Sonja Saurugger: „Gesundheitsjournalismus hat für mich einen Aufklärungsauftrag zu erfüllen: Dieser geht weit über die Frage hinaus, was gesund ist und was krank macht. Im Dschungel aus Ratgebern, verlockenden Heilsversprechen, übertriebener Werbung und Lobbyismus verliert der Einzelne leicht die Orientierung. Die Aufgabe des Gesundheitsjournalisten ist, wieder Klarheiten zu schaffen, unabhängige Information zur Verfügung zu stellen und somit ein Wegbegleiter zu sein. Außerdem ist es Aufgabe des Gesundheitsjournalismus, kritisch auf das Gesundheitswesen zu blicken, den Finger auf wunde Punkte zu legen und damit Missstände, Versorgungsengpässe und Ungerechtigkeiten aufzuzeigen.

Für mich persönlich ist es eine schöne Vorstellung, dass meine Artikel dazu beitragen können, dass Leser beginnen, Lebensstil-Entscheidungen, die ihnen Schaden zufügen, zu überdenken. Daher freut mich der Preis der ÖGP besonders, da gerade das Rauchen so viele Menschenleben kostet.“

Doz. Lamprecht gratulierte gemeinsam mit ÖGP-Präsident Univ.-Prof. Dr. Meinhard Kneussl der Preisträgerin und betonte, dass allen Journalistinnen und Journalisten, die sich für den Preis beworben haben, zu danken sei: „Jeder einzelne Beitrag ist wichtig und jedem einzelnen ist für sein Engagement im Dienste der Lungengesundheit zu danken!“

 

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet. Sofern nicht anders vermerkt, gelten alle Bezeichnungen sowohl für Frauen als auch für Männer.

Pressetext und Fotos der Preisträgerin zum Download unter:

http://medical-media-consulting.at/pressroom/


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#oegp2017: Selfiecorner auf der ÖGP Jahrestagung

Für Andenken an den heurigen Jahreskongress wird gesorgt sein.

Einfach vor Ort Selfie machen, mit Hashtag #oegp2017 auf Instagram oder Twitter teilen und Foto beim ÖGP Stand im Foyer des Congress Innsbruck abholen.

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