Hören Sie auf Ihren Husten! Experten warnen: Husten als wichtiges Symptom für Killerkrankheit COPD wird häufig ignoriert

COPD, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, ist eine echte „Killerkrankheit“. Sie kostet weltweit jährlich mehr als fünf Millionen Menschen das Leben. Wer an COPD erkrankt ist, muss damit rechnen, dass seine* Lebenserwartung um bis zu zehn Jahre verkürzt ist. Die Krankheit ist unter anderem deshalb so heimtückisch, da die ersten Symptome von den Patienten oft nicht richtig wahrgenommen, erkannt und somit auch dem Arzt nicht mitgeteilt werden. Gerade in der Erkältungszeit wird länger anhaltender Husten oft nicht ernst genug genommen und dadurch COPD nicht rechtzeitig erkannt. Dabei gilt: Je früher der Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto besser kann ihr Fortschreiten aufgehalten werden und desto höher ist die Lebenserwartung und auch die Lebensqualität der Patienten.
Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie, ÖGP, startet deshalb mit einer Awareness-Kampagne, die unter anderem mit Radio-Spots darauf aufmerksam machen möchte, dass jeder Husten, der länger als acht Wochen besteht, ernst zu nehmen ist und unbedingt dem Arzt berichtet werden muss.

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ÖGP-Kongress 2015: Asthma bei Kindern im Vormarsch

Pneumologische Versorgung von Kindern gewinnt zunehmend an Bedeutung
Erkrankungen der Lunge sind in Österreich bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Hierzulande leiden rund 10% dieser Altersgruppe an Asthma bronchiale, das damit die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter darstellt, Tendenz steigend. Aber auch andere Erkrankungen wie COPD können bereits in der Jugend entstehen. Da die effektive Behandlung respiratorischer Erkrankungen des Atmungstraktes einen wichtigen Grundstein für die Gesundheit im Erwachsenenalter darstellt, hat die bestmögliche pneumologische Versorgung dieser Patientengruppe durch speziell dafür ausgebildete FachärztInnen eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

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ÖGP-Kongress 2015: Lungenembolien

Häufig, unterschätzt, potenziell tödlich: Lungenembolien
In den vergangenen Jahren hat es deutliche Fortschritte in der Behandlung und in der Prävention einer akuten Erkrankung gegeben, die jedes Jahr in der EU rund eine halbe Million Todesopfer fordert: die Lungenembolie. Schnelle Diagnose und Therapie sind entscheidend. Lungenembolien bleiben jedoch in vielen Fällen unerkannt oder werden erst zu spät diagnostiziert. Umso wichtiger ist es daher, die oft unspezifischen Symptome wie Schwellung eines Beines, akut einsetzende Atemnot, Schmerzen in der Brust und schnelle Atmung ernst zu nehmen und entsprechende diagnostische und in der weiteren Folge therapeutische Maßnahmen zu setzen. Damit ließen sich Jahr für Jahr viele Menschenleben retten.

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ÖGP-Kongress 2015: Asthma und (Leistungs-)Sport – ein Widerspruch?

Herrschte früher die Lehrmeinung, dass sich Asthmatiker* zu schonen und keinesfalls anzustrengen haben, weiß man heute, dass – gezielte und dem Gesundheitszustand angepasste – Bewegung die Lebensqualität von Asthmatikern deutlich verbessern kann. Aber wo sind die Grenzen? Wie viel Bewegung ist gut und förderlich und was ist dabei zu beachten? Im Rahmen des Jahreskongresses der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie nahmen drei Experten dazu Stellung.

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ÖGP-Kongress 2015: Wenn das Atmen schwerfällt: Nicht-invasive Beatmung kann Leben rettenÖGP-Kongress 2015: Wenn das Atmen schwerfällt: Nicht-invasive Beatmung kann Leben retten

Pro Jahr werden in Österreich allein rund 25.000 Patienten* mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wegen einer akuten Verschlechterung ihres Zustandes (Exazerbation) ins Spital aufgenommen. Mittels rechtzeitiger Diagnose durch einen einfachen Bluttest und richtiger Beatmungsmedizin kann nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Lebensdauer von COPD-Patienten deutlich verbessert bzw. verlängert werden. Während bei Verdacht auf Herzinfarkt sofort eine genau definierte Diagnose- und Behandlungskaskade in Gang gesetzt wird, verschiedene Bluttests durchgeführt werden und die notwendigen lebensrettenden Therapien sofort zum Einsatz kommen, wird einem einheitlichen Diagnose- und Behandlungsmanagement bei COPD offenbar noch immer viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Im Rahmen der Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) wurde von den Experten – analog zum Herzinfarkt – ein einheitliches Diagnose- und Behandlungsschema bei COPD gefordert. „Schach dem Herztod“ ist jedem ein Begriff, „Schach dem Lungentod“ muss offenbar erst noch in den Köpfen vieler der handelnden Akteure etabliert werden.

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ÖGP-Kongress 2015: Lernen, Forschen, Behandeln – Pädiatrische Pneumologie im Brennpunkt

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) findet heuer in der Zeit vom 15. – 17. Oktober in Graz statt, wo auch die traditionsreichste pneumologische Pädiatrie Österreichs beheimatet ist. Unter dem Titel „Lernen, Forschen, Behandeln – Pädiatrische Pneumologie im Brennpunkt“ wird die Wichtigkeit der Behandlung von Lungenkrankheiten im Kindesalter durch spezialisierte PneumogInnen eines der zentralen Themen des Kongresses sein. In Rahmen eines Mediengesprächs am 13. Oktober in Wien informierten ExpertInnen.

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ÖGP-Kongress 2015: Nichtinvasive Beatmung kann COPD-PatientInnen das Leben retten!

Schwere Formen der COPD führen zu einer schleichenden CO2-Vergiftung, die die Lebensqualität deutlich herabsetzt und an der die Betroffenen letztendlich sterben. Das richtige COPD-Management – von der Messung der Blutgase bis zur Sicherung einer rechtzeitigen, ausreichenden Sauerstoffzufuhr mittels nichtinvasiver Beatmung durch eine Atemmaske – ist allerdings nur dort garantiert, wo es eine Abteilung für Pulmologie gibt: Für die Betreuung dieser Patienten* ist das Wissen der Fachärzte unabdingbar. Die Vorteile für Patienten und Gesundheitssystem liegen auf der Hand: Bei Behandlung durch Pulmologen und richtiger Beatmung steigen die Überlebenschancen der COPD-Patienten und die Betreuungskosten sinken.

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ÖGP-Kongress 2015: Der Kongress im Überblick

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) findet heuer in der Zeit vom 15. – 17. Oktober in Graz statt, wo auch die traditionsreichste pneumologische Pädiatrie Österreichs beheimatet ist. Unter dem Titel „Lernen, Forschen, Behandeln – Pädiatrische Pneumologie im Brennpunkt“ wird die Wichtigkeit der Behandlung von Lungenkrankheiten im Kindesalter durch spezialisierte PneumogInnen eines der zentralen Themen des Kongresses sein.

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ÖGP-Kongress 2015: Siegeszug der Immunonkologie beim Lungenkarzinom?

Neue Medikamente bringen das körpereigene Immunsystem dazu, Krebszellen anzugreifen. Das Gebiet der Immunonkologie ist damit eines der vielversprechendsten und spannendsten der modernen Onkologie, das nun auch zunehmend bei Lungenkrebs zur Anwendung kommen wird. Das erste immunonkologische Präparat, ein monoklonaler Antikörper, hat die Zulassung bei einer Form von Lungenkrebs erhalten. Einige weitere Präparate stehen vor der Zulassung. Was bedeutet dies für die Therapie des Bronchuskarzinoms in der Zukunft?

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