Die billigen Verführer: LungenfachärztInnen warnen vor geschmuggelten Zigaretten als Einstieg in die Raucherkarriere für Jugendliche

Wien, 28. Mai 2015. Österreichs LungenfachärztInnen warnen anlässlich des Welt-Nichtrauchertages der WHO besonders vor dem Konsum geschmuggelter Billig-Zigaretten durch Jugendliche. Denn gerade junge Menschen, die besonders aufs Geld achten müssen, werden durch den geringeren Preis illegal importierter Zigaretten zum Rauchen verführt. Neben den nicht abschätzbaren gesundheitlichen Folgeschäden dieser Schmuggelzigaretten, deren Herkunft zumeist unklar ist, entstehen aber auch massive Folgekosten für die heimischen Steuerzahler.

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Allergisches Asthma: Immer mehr Kinder betroffen

Wien, 29. April 2015. Man unterscheidet zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma bronchiale. Allergisches Asthma ist mit rund 70% die häufigste Form von Asthma. Etwa ein Drittel der PatientInnen mit allergischem Schnupfen entwickelt irgendwann in ihrem Leben allergisches Asthma, bei Kindern sind es sogar 50%. Gerade bei Kleinkindern stellt die bereits bestehende Sensibilisierung für ein Allergen bzw. eine bereits ausgeprägte Allergie einen hohen Risikofaktor dar, später auch an Asthma zu erkranken. Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter überhaupt und nimmt in den letzten Jahren besorgniserregend zu. „Eine möglichst frühzeitige Diagnose und eine umgehende fachgerechte Behandlung von Allergie und, falls schon entwickelt, von Asthma, ist daher für die gesundheitliche Entwicklung der betroffenen Kinder von entscheidender Bedeutung“, so Prim. Priv.-Doz. Dr. Fritz Horak, Leiter des ÖGP-Arbeitskreises „Allergie und Asthma“ und Ärztlicher Leiter des Allergiezentrums Wien West im Hinblick auf den Welt-Asthma-Tag der WHO (World Health Organisation) am 5. Mai.

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Tuberkulose – die vergessene Erkrankung?

Tuberkulose (TBC) ist weltweit nach wie vor eine der wichtigsten tödlichen Infektionskrankheiten. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkrankten 2013 weltweit 9 Millionen Menschen an TBC, 1,3 Millionen Menschen verstarben daran. Ein Großteil der TBC-Erkrankungs- und Todesfälle betrifft Entwicklungs- und Schwellenländer und -regionen wie Indien, Asien, Afrika, China oder Osteuropa. Noch immer gilt die Tuberkulose als Erkrankung der Armen. Aber auch in Österreich sind jedes Jahr einige Hundert Tuberkulosefälle zu verzeichnen. Zwar nimmt hierzulande wie auch weltweit die Erkrankungshäufigkeit in den letzten Jahren ab, doch ist ein Anstieg an multiresistenten (MDR) bzw. extrem resistenten (XDR) Erregern zu verzeichnen.

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Studie zeigt: Medizinische Versorgung von LungenkrebspatientInnen in Österreichs Spitälern auf Top-Niveau Link

Lungenkrebs ist in Österreich im Hinblick auf Häufigkeit und Sterblichkeit jene Krebserkrankung, die am häufigsten zum Tod führt. Umso bedeutsamer ist die möglichst optimale Versorgung der PatientInnen in den auf diese Krankheit spezialisierten Einrichtungen. Um die Versorgungssituation der PatientInnen in den österreichischen Krankenhäusern und Spitälern zu erheben, wurde von der Austrian Lung Cancer Group eine Benchmark-Studie durchgeführt. Ziel des Audits ist, österreichweit in allen Einrichtungen eine medizinische Betreuung nach einheitlichen modernsten Standards zu gewährleisten. Nun liegen erste Daten dieses „Lung Cancer Audits“ vor, die auf eine Versorgung der PatientInnen auf einem sehr hohen Qualitätsniveau schließen lassen.

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Nicht-invasive Beatmung kann COPD-Patienten das Leben retten!

Schwere Formen der COPD führen zu einer schleichenden CO2-Vergiftung der Patienten*, die die Lebensqualität deutlich herabsetzt und an der die Betroffenen letztendlich sterben. Erhalten sie aber rechtzeitig mittels Maske eine künstliche Beatmung, so steigt nicht nur die Lebensqualität erheblich, auch die Sterberate sinkt drastisch. Dies konnte nun in einer bahnbrechenden Studie nachgewiesen werden. Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie, ÖGP, fordert daher umgehende Konsequenzen für das Behandlungs-Management von COPD-Patienten.

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Auch Nichtraucher können an COPD erkranken!

Bisher galt COPD, neben Lungenkrebs, als DIE Raucherkrankheit schlechthin. Doch heute weiß man, dass nicht nur Raucher* unter der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung leiden. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein erheblicher Anteil der COPD-Patienten nie aktiv geraucht hat. Bei vier von fünf nichtrauchenden COPD-Betroffenen wird die Erkrankung jedoch nicht diagnostiziert, obwohl sie unter denselben Beschwerden und Lebensqualitätseinbußen wie betroffene Raucher leiden.

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Lungenkrebs als chronische Erkrankung

Bei bestimmten Patienten lässt sich das Leben durch spezielle Medikamente deutlich verlängern. Lungenkarzinome sind die häufigste tödliche Krebserkrankung in Österreich. Mit der modernen „zielgerichteten Therapie“ unter Verwendung von Medikamenten, die spezifisch bestimmte Signalwege in den bösartigen Zellen blockieren, lässt sich auch bei manchen Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung die Überlebenszeit deutlich verlängern. Das Ziel wäre, den Status einer chronischen Erkrankung zu erreichen, hieß es jetzt beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG) in Salzburg (2. bis 4. Oktober).

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App für COPD-Patienten ab sofort kostenlos verfügbar

Das Smartphone ist längst zum allgegenwärtigen Begleiter geworden. Das Angebot an unterschiedlichsten Apps trägt diesem Umstand zunehmend auch im Medizin- bzw. Gesundheitsbereich Rechnung. Nun haben Experten der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) in Zusammenarbeit mit Betroffenen eine App entwickelt, die den Alltag von COPD-Patienten erleichtert und ihre Lebensqualität erhöhen soll. Der digitale Assistent steht ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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