Konsensuspapier zur Evaluation und Therapie des chronischen Hustens in der Pädiatrie

Konsensus der ÖGP Österreichische Gesellschaft für Pneumologie in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft fur Kinder- und Jugendheilkunde


Ziel dieser Arbeit ist nach Literatur-Suche zu relevanten Publikationen und Leitlinien zum Thema „chronischer Husten beim Kind“ eine aktuelles Statement zu Evaluation und Therapie des chronischen Hustens beim Kind sowie einen praktischer Algorithmus zu geben. Ziel ist auch chronischen Husten deutlich von obstruktiven Atemwegserkrankungen abzugrenzen und die moglichen Differenzialdiagnosen anhand wesentlicher anamnestischer und klinischer Merkmale zu beschreiben und einen Uberblick uber die therapeutischen Moglichkeiten zu geben. Die subjektive Komponente des Symptoms und die schwierige Objektivierung werden diskutiert.

Richtlinien der Tabakentwöhnung Stand 2010

Konsensus der ÖGP Österreichische Gesellschaft für Pneumologie in Zusammenarbeit mit folgenden Gesellschaften und Institutionen: Anton Proksch Institut, Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen, Nikotininstitut, Institut für Gesundheitsförderung und Prävention, Österreichische Adipositasgesellschaft, Österreichische Apothekerkammer, Österreichische Diabetesgesellschaft, ÖGAM Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin, Österreichische Gesellschaft für Angiologie, ÖGA Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin, Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin, Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Österreichische Gesellschaft für Psychologie, Österreichische Gesellschaft für Schlaganfallforschung, Österreichische Kardiologische Gesellschaft, Österreichische Gesellschaft für Suchtmedizin, Rauchertelefon, Verband der DiätologInnen Österreichs


2005 hat die ÖGP (Österreichische Gesellschaft für Pneumologie) die Standards der Raucherentwöhnung publiziert. Nach vielen Neuerungen in der Tabakentwöhnung war es an der Zeit, die Standards zu überarbeiten. Diesmal ist es gelungen, nahezu alle Anbieter einer Tabakentwöhnung einschließlich aller relevanten Berufsgruppen in die Überarbeitung einzuschließen.

Mehr als 20 ExpertInnen haben in vielen Stunden ihr wissenschaftliches Know how eingebracht. Es ist ein Werk mit über 80 Druckseiten entstanden. Aus diesen Standards haben wir die Richtlinien der Tabakentwöhnung in kurzer und übersichtlicher Form zusammengefasst. Diese Richtlinien zeigen die wissenschaftliche Evidenz der einzelnen Maßnahmen in der Tabakentwöhnung auf. Wer sich einen tieferen Einblick in die einzelnen Bereiche verschaffen will, findet ihn in den Standards der Tabakentwöhnung.

Besonders hervorheben möchten wir, dass diese Standards mithelfen sollen, den ständig wachsenden Umfang an wissenschaftlichen Arbeiten in „best clinical practice“ umzusetzen. Sie wollen Hilfestellung und Empfehlung sein. Sie sind keine Gesetze, die zwingend vorschreiben, wie im Einzelfall vorzugehen ist. Das ist Sache der Arzt bzw. Therapeut – Patient Beziehung, die die spezifi sche Therapie im Detail formt. Die Erarbeitung der Guidelines erfolgte nach dem Standards der Erarbeitung von Richtlinien der ÖGP unter Einbindung von internationalen Reviewern.

 

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Empfehlungen zur ambulanten Polygraphie der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie

Aus dem Arbeitskreis für schlafassoziierte Atemstörungen der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), (Martin Huppmann, Wolfgang Schreiber, Gernot Moder, Boris Fugger, Georg Kapfhammer und Leopold Stiebellehner)


Einleitung

Schlafassoziierte Atemstörungen stellen aufgrund ihrer hohen Prävalenz und den mit dieser Erkrankung verbundenen Auswirkungen auf gesundheitliche, soziale und ökonomische Faktoren sowohl für den betroffenen Patienten als auch für das gesamte Gesundheitssystem ein beträchtliches Problem dar. T. Young et al. berichtete bereits 1993 für über 40-Jährige eine Prävalenz obstruktiver Schlafapnoe (definiert durch einen Apnoe/Hypopnoe- Index – AHI – von mehr als 5/Stunde) von 24% für Männer und 9% für Frauen. Die Prävalenz einer höhergradigen schlafassoziierten Atemstörung mit einem AHI von zumindest 15/h betrug für über 40-Jährige bei Männern 9,1% und bei Frauen 4,0% [1]. In einer rezenten Zusammenfassung epidemiologischer Daten dreier großen Studien von insgesamt über 2700 untersuchten Personen betrug die Prävalenz für die Gruppe mit einem AHI > 15/h bei Männern 7–14%, bei Frauen 2–7% [2]. Die Prävalenz jener Patienten mit einem AHI > 15/Stunde und gleichzeitig bestehender Tagesmüdigkeit beträgt etwa 5% der erwachsenen Bevölkerung (> 40 Jahre).

 

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Untersuchung d. Lungenkreislaufes mittels Rechtsherzkatheter

Positionspapier des Kardiopulmonalen Arbeitskreises der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie und der Österreichischen Gesellschaft für Kardiologie


Der Kardiopulmonale Arbeitskreis der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Lungenerkrankungen veröffentlichte 1984 einen Beitrag zur Standardisierung der Untersuchung des Lungenkreislaufes mittels Einschwemmkatheter [1]. Seither hat sich die Bedeutung des Einschwemmkatheters in der Diagnostik und Verlaufskontrolle verschiedener kardialer, pulmonaler und intensivmedizinischer Erkrankungen deutlich gewandelt. Während die Methodik wie auch die apparative Ausrüstung nur geringe Veränderungen erfahren hat, werden eine Reihe typischer Fragestellungen und Indikationen nun in der klinischen Routine von nicht invasiven Untersuchungsverfahren beantwortet.

Aufgrund dieser Veränderungen ist eine Neupositionierung und Standardisierung der Untersuchung mittels Einschwemmkatheter notwendig.

 

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