Die ÖGP fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs in Österreich

Einer der Schwerpunkte unserer Gesellschaft liegt in der Auslobung von Preisen und Stipendien zur Förderung der wissenschaftlichen Arbeit im Bereich Pneumologie. Auch dieses Jahr konnten einige hervorragende Arbeiten junger Kollegen und Kolleginnen ausgezeichnet werden:

Der Michael Neumann Gedächtnispreis, mit dem die ÖGP hochkarätige wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der Pneumologie würdigt, geht heuer an Dr. Klaus Hackner vom Universitätsklinikum Krems für seine Arbeit „Canine scent detection for the diagnosis of lung cancer in a screening-like situation“.

Mit dem ÖGP Short Term Fellowship unterstützt die Gesellschaft dieses Jahr eine PhD Studentin am Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung in Graz. Helene Thekkekara Puthenparampil wird ihren Aufenthalt in Polen dazu nützen, sich in Bioinformatics and NGS Data Analysis weiterzubilden.

 

Zum ersten Mal vergeben wird heuer das Research Fellowship for Clinicians in Pneumology. Dr. Rainer Zembacher, Assistenzarzt an den Salzburger Landeskliniken, wird einige Monate an der University of Cambridge verbringen, um seine Forschungen im Bereich Lungenhochdruck fortzusetzen und um neue Aspekte zu bereichern.

Weiters sind auch 2017 wieder einige junge Kolleg/innen mit Abstracts auf den internationalen Lungenkongressen präsent. Dr. Balász Odler wird am ERS Kongress in Mailand seine Erkenntnisse zu „Validation of cardiac MR parameters in the assessment of pulmonary hemodynamics“ präsentieren. Die ÖGP übernimmt hierfür Reise- und Aufenthaltskosten im Rahmen eines Travel Grants.


Bereits im Mai präsentierten Anna Gungl und Dr. Philipp Douschan ihre Abstracts beim ATS Congress der American Thoracic Society in Washington, ebenfalls gefördert durch ÖGP Travel Grants.

 

Da auch die Forschung im nicht-ärztlichen Bereich für unser Fachgebiet von größter Bedeutung ist, hat die ÖGP heuer bereits zum zweiten Mal einen Pflegewissenschaftspreis ausgeschrieben. Prämiert wurden Pflegepersonen für herausragende pneumologische wissenschaftliche Arbeiten (Bachelor-, Master- oder Magisterarbeiten bzw. Dissertationen). Der 1. Preis ging an Frau Christina Bürkle für ihre Masterarbeit „Alltagserleben von COPD Patienten mit neu verordnetem Heimsauerstoff“. Auf den Plätzen 2 und 3 wurden Frau Anna Kogler und Frau Barbara Rovara gereiht.

 

Die ÖGP gratuliert allen Stipendiat/innen und dankt den Sponsoren A. Menarini Pharma, GSK, Mundipharma sowie TEVAratiopharm für die Unterstützung!