Österreichische Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose: Konsensus zum Management der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD)

Seit der Publikation der Konsensusempfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose (ÖGLUT) zur Diagnostik und Therapie der COPD 1999 wurde das Management der Erkrankung durch zahlreiche große Studien im Hinblick auf seine Effektivität überprüft.


Einleitung

Seit der Publikation der Konsensusempfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose (ÖGLUT) zur Diagnostik und Therapie der COPD 1999 wurde das Management der Erkrankung durch zahlreiche große Studien im Hinblick auf seine Effektivität überprüft.Die Ergebnisse prospektiver, kontrollierter Studien führten zur Erstellung neuer Behandlungskonzepte bezogen auf den Schweregrad der Erkrankung. Epidemiologische Studien wiesen auf die dramatische Bedeutung der COPD hin und führten zu einer weltweiten Initiative zur Bekämpfung der COPD (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease, GOLD). Die Österreichische Konsensusempfehlung orientiert sich im Hinblick auf Wertigkeit der Behandlungsstrategien an den Evidenzgraden gemäß Evidence Based Medicine (EBM) der GOLD-Guidelines, die Sinnhaftigkeit eigener österreichischer Empfehlungen besteht in der Berücksichtigung nationaler Bedürfnisse und Versorgungsstrukturen. Die Empfehlungen enthalten zum ersten Mal nicht nur medikamentöse Therapiekonzepte, sondern auch Maßnahmen zur Rehabilitation und Schulung von COPD-Patienten.

Die Österreichische Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose möchte mit diesen Konsensusempfehlungen das Bewusstsein für die Bedeutung der COPD in Österreich fördern und allen mit der Behandlung der COPD Befassten eine Hilfestellung für das bestmögliche, medizinisch gesicherte Management der Erkrankung geben.

 

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